Die Finalisten für den Pionierpreis 2015 stehen fest!

Feb 27, 2015 Kommentare deaktiviert für Die Finalisten für den Pionierpreis 2015 stehen fest! by

Am Dienstag, 17. März 2015,  wird an der Verleihung des Pionierpreises im Technopark Zürich der glückliche Gewinner mit 98’696.04 Franken – dem 10’000 fachen Wert der Zahl Pi im Quadrat – ausgezeichnet.  Der Preis wird vergeben vom Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank.

Die Jury wählte aus allen Bewerbungen die drei vielversprechendsten Start-ups. Die Jury gratuliert ComfyLight AG, Nanolive SA und rqmicro GmbH zum Einzug in den Final!

Der Pionierpreis prämiert ein technisches Projekt an der Schwelle zum Markteintritt, das sich durch besondere Innovationskraft, Marktnähe und soziale Relevanz hervorhebt. Auf der Homepage www.pionierpreis.ch erfahrst du, warum eine intelligente Glühbirne, ein Mikroskop, das in die Welt der Zellen reist und ein Magnetfeld, das Trinkwasser prüft, die heissesten Anwärter auf den hochdotierten Preis sind.

Eines der drei Projekte ist mir direkt aufgefallen. Die Glühbirne, die auch eine Alarmanlage ist. Sie wird gesteuert via iPhone oder anderen Smartphones und sichert das private Zuhause wirkungsvoll: als Glühbirne gibt sie Licht, als Alarmanlage hält sie unauffällig Wache. Denn was Einbrecher garantiert nicht wissen: die Lampenfassung enthält nicht nur simples Leuchtmittel, sondern ist bestückt mit Sensoren, die beobachten, Umgebungsdaten sammeln und aufbereiten. Die intelligente Glühbirne ist über das drahtlose Heimnetzwerk mit dem Internet verbunden und sendet Informationen in Echtzeit. Die Bewohner können sich jederzeit über ihr Mobiltelefon vergewissern, was in ihrem Zuhause vorgeht.

Einfach installiert, dreifach gesichert 

Die Alarmanlage in der Glühbirnenfassung besticht durch ihre dreifachen Sicherheitsfunktionen. Comfy simuliert, dass die Bewohner zu Hause sind und das schreckt Einbrecher ab, noch bevor sie ihr Ziel erreichen. Sollte dennoch eingebrochen werden, sendet das Gerät eine entsprechende Push-Nachricht an eine bestimmte Person, die sofort Gegenmassnahmen ergreifen und beispielsweise die Polizei rufen kann. Und schliesslich kann Comfy einen Lichtalarm auslösen, der die Eindringlinge in die Flucht schlägt oder die Nachbarn auf den Einbruch aufmerksam macht.

Hinter der simplen, aber smarten Idee stecken Marcus Koehler und Stefanie Turber, Doktoranden an der Universität St. Gallen. Ihr Ziel war es, ein Produkt zu entwickeln, das sich einfach einbauen und handhaben lässt und gleichzeitig kostengünstig ist. Für die Inbetriebnahme braucht es lediglich ein drahtloses Netzwerk und ein Smartphone. Diese Einfachheit macht Comfy gerade für Mieter interessant, die ihre Wohnung nicht durch eine Montage beschädigen oder viel investieren möchten, sie aber vor dem Zugriff von Einbrechern schützen wollen.

Lernfähigkeit hält Einbrecher draussen 

Produkte für ein intelligentes Zuhause, also Smart Homes, erfreuen sich immer grösserer Nachfrage. Comfy will hier ein neues Marktsegment erschliessen und bietet eine technologisch einzigartige Lösung, die durch ein Patent geschützt ist. Die Alarmanlage ist deshalb so wirkungsvoll, weil sie lernfähig ist. Sie kennt das Bewegungsverhalten der Bewohner  bereits nach kurzer Zeit und kopiert sie perfekt. Während bei Zeitschaltuhren Einbrecher stutzig werden, weil dieselbe Lampe im Dauerbetrieb brennt, ist dank Comfy von aussen nicht erkennbar, wenn niemand zuhause ist.  Die Unternehmensgründung soll im ersten Quartal dieses Jahres erfolgen. Voraus ging eine zweijährige Forschungs- und Projektarbeit am Bosch Internet of Things Lab. Mithilfe eines breiten Netzwerks von Mentoren und Unterstützern wird die Geschäftstätigkeit als Spin-off der Universität Sankt Gallen und ETH Zürich umgesetzt.

Weitere Kurzinformationen unter www.comfylight.com. Hier ein Teaser-Video für das kommende Produkt

http://landing.comfyhome.eu/videos/comfy.mp4

In dieser Version ist die Farbkontrolle wie in der Avea-Lampe von elgato noch nicht integriert. Jedoch ist es bereits möglich das Licht manuell an oder auszuschalten. Das Lampensystem merkt aber auch wenn ich den Raum betrete und schaltet das Licht automatisch an. Bin gespannt wie dass mit mehreren Familienmitglieder ist. Auf jedenfalls ist es ein innovatives Produkt welches zeigt wohin sinnvolle Anwendungen und Produkte unser Leben zuhause vereinfachen werden. Die Lampe wird es in 2 Fassungsvarianten geben. In einer E27 Variante die in jedem Haushalt üblich sind und in einer GU10-Fassung.

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Seit bald 30 Jahren mit dem Mac unterwegs und bald 20 Jahre als Fachjournalist tätig. Hobbys sind neben Skifahren und afrikanischem Tanz, Fotografieren (www.die-andere-schweiz.ch) und Computerspiele (www.game-fokus.ch). Musik, Comics, gutes essen, spannende Gespräche mit Menschen. Meistens gehe ich neugierig und offen durch die Welt.
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