Aperture 3 – Eine Evolution in der Fotobearbeitung Teil1

Mrz 15, 2010 Kommentare deaktiviert für Aperture 3 – Eine Evolution in der Fotobearbeitung Teil1 by

Und weil ich nicht der einzige bin, hat es in den letzten Jahren auch einen neunen Trend gegeben. Programme welche den ambitionierten Fotografen oder Fotografin in der Nachbearbeitung der geknipsten RAW-Bildern unterstützen, wurden auf den Markt gebracht. Photoshop Elements und iPhoto auf der Einsteigerseite, Aperture und Adobe Lightroom  für den professionellen Fotografen und ambitionierten Hobbyfotografen.

Während iPhoto mit der einfachen Handhabung glänzte, standen die anderen Programme in der Handhabung hinten an. iPhoto ist gut wenn ich blitzschnell meine Ferienfotos aufhellen oder verbessern möchte, ist jedoch für komplexere Arbeiten zu limitiert.

Apples Softwareingenieure haben mit Aperture 3 einen Evolutionsschritt geschafft. Die Aussage: „professionelles bearbeiten der Fotos mit der Einfachheit von iPhoto“, kann ich nur beipflichten. Selten hat mich eine Software derart beeindruckt. Selbst nach eingehenden Test bleibt Aperture 3 meine Lieblingssoftware. Kompliment an das Entwicklerteam bei Apple. Sie haben den Spagat geschafft. Den modernsten Trends von Kameras welche  neben fotografieren auch hochwertige Filme und GPS Daten liefern, Rechnung getragen. Ohne die einfache Handhabung aus den Augen zu verlieren.

Apples Ausrichtung ist klar erkennbar. Es gibt eine grosse Anwenderschaft welche mit den immer besser werdenden Digitalkameras und dem RAW-Format auch mehr aus den gemachten Fotos herausholen möchten. Deshalb, denke ich, hat Apple eine gut gemachte Importschnittstelle programmiert.

Ich kann neben belieben Daten auch die ganze iPhoto Library importieren. Dabei werden alle Informationen mitimportiert. Also alle Alben, Diashows, Orte und Gesichter. Nach dem Import kann ich sozusagen an dem Punkt weitermachen, bei welchem ich in iPhoto aufgehört habe. Apple hat die beliebten Features von iPhoto übernommen und stark ausgebaut. Das ablegen nach Gesichtern ist wesentlich verbessert geworden. Die Ortsbestimmung bietet mehr Möglichkeiten. Ich kann sogar GPS Daten importieren und mir die Route der Bilder anzeigen lassen. Beispielsweise wenn ich eine Rundreise gemacht habe. Dies ist nicht nur cool sondern auch sehr praktische wenn ich mit Aperture 3 Fotobücher erstellen will. Mit dieser Routenfunktion und den erweiterten Möglichkeiten kann ich wunderbare Reisebücher herstellen.


Natürlich kann ich auch Teilbereiche aus iPhoto importieren. Dabei spielt es keine Rolle ob Ereignisse, Alben oder einzelne Fotos. In Aperture 3 ist die Organisation der Fotos genauso einfach wie in iPhoto. Neu kann ich jedem Foto ein Etikett zuweisen, nebst der Wertung, Orte und vieles mehr.

Endlich habe ich die in iPhoto (war mal vorhanden) lang vermisste Möglichkeit der einstellbaren Archivkopie. Die Möglichkeit zu bestimmen wie Fotos ich auf einer Zeile oder Kolonne haben möchte. Zudem auch Layoutmöglichkeiten, wie Ränder und Abstände zwischen den Fotos, sowie welche Informationen zusätzlich mit ausgedruckt werden. Damit ist klar dass Event-Fotografen ebenfalls zum Zielpublikum von Apple gehören. Diese können neben den Fotos welche sie von einer Hochzeit geschossen haben, auch weitere Dienstleistungen anbieten, welche einen Mehrwert generieren. Wie erwähnt die Archivkopien um Abzüge bestellen zu können, Eine fixfertige Diashow mit tollen Vorlagen, professionellen Übergängen. Eingestreuten Filmsequenzen und Musik Untermalung.

Der nächste Teil zwei beinhaltet die Bearbeitung der Fotos, das quasi Herzstück von Aperture

Aperture 3 – Eine Evolution in der Fotobearbeitung Teil1
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About the author

Seit bald 30 Jahren mit dem Mac unterwegs und bald 20 Jahre als Fachjournalist tätig. Hobbys sind neben Skifahren und afrikanischem Tanz, Fotografieren (www.die-andere-schweiz.ch) und Computerspiele (www.game-fokus.ch). Musik, Comics, gutes essen, spannende Gespräche mit Menschen. Meistens gehe ich neugierig und offen durch die Welt.
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