Aperture 3 – Eine Evolution in der Fotobearbeitung Teil2

Mrz 22, 2010 Kommentare deaktiviert für Aperture 3 – Eine Evolution in der Fotobearbeitung Teil2 by

Die Professionalität von Aperture zeigt sich auch im Handling mit den Fotos während des Bearbeitens. So unterstützt das Programm die Ausgabe auf mehrere Monitore. Ich kann zum Beispiel einem Kunden das gewünschte Foto zeigen jedoch auf meinem Bildschirm das ganze Koordinieren. Ähnliche Fotos lassen sich zu Stapeln zusammenfassen und wieder unterteilen. Weiter lassen sich mehrere Fotos für die gleichen Arbeitsschritte auswählen und so bearbeiten. Ich kann in verschiedenen Ansichtsmodi die Arbeitskopie mit dem Original vergleichen. Und wenn ich es grösser will, vor allem imposant auf einem 27“ Bildschirm, kann ich in den Vollbildmodus wechseln und dort die Retuschen vornehmen. Dazu erscheinen je nach gewählter Option die entsprechenden „Floating Menüs“

Um viele Fotos schnell zu bearbeiten, wähle ich gerne die Funktion schnelles verbessern. Damit werden mehrere Verbesserungen blitzschnell in einem Arbeitsschritt erledigt.

Unter diesem Menü habe ich dann Unteroptionen. Für jede Unteroption erschein ein Vorschaufenster, welches mir das Resultat anzeigt. Ähnlich wie bei Photoshop, jedoch in Aperture muss ich es nicht extra aufrufen. Der Weissabgleich ist ebenso einfach zu bewerkstelligen. Im linken Übersichtfenster die Option anwählen und auf Pipette klicken und das entsprechende Weiss mit der Lupe im Foto suchen und auswählen. Jede Änderung wird zu den bereits gemachten hinzugefügt und ich kann mich Schritt für Schritt dem gewünschten Resultat nähern.

Ganz 100% ist das schnelle verbessern nicht. Gerade bei Fotos in den Bergen kann es vorkommen, dass es extrem ins Blau korrigiert wird.


Manchmal kann dies ungewollt zu spannenden Resultaten führen, ist aber in diesem Beispiel nicht erwünscht, da der feine Schneestaubsturm welcher zu diesem Zeitpunkt tobte auf dem Foto festgehalten werden sollte. Deshalb wechsle ich zu der Korrekturleiste auf der linken Seite. Dort kann ich dann mit den Schiebern die Feinabstimmungen vornehmen. Jede Anpassungsoption die ich auswähle erscheint ebenfalls auf der linken Seite. Unter dem Klappmenü Anpassungen finde ich die Quickbrush Pinsel. Damit kann ich mit bereits definierten Einstellungen meine Fotos mit einfachen Mitteln retouchieren. Aber auch bei den Anpassungen selber kann ich mit dem Pinselwerkzeug nachbearbeiten. Zum Beispiel die Farben nachbearbeiten. Dazu wähle ich auf der linken Seite das Menü Farbe aus und will damit den Himmel blau einfärben. Rechts oben wähle ich das Zahnrädchensymbol aus und klicke auf Farbe auftragen. Es erscheint wiederum die Schwebepalette, in welcher ich die Pinselgrösse, Weichheit und Stärke einstellen kann. Mit einem Häkchen bestätige ich das Aperture mir die Kanten automatisch erkennen soll, damit die Farbe nur dort aufgetragen wird, wo ich sie auch gerne haben möchte. Ohne das ich lange freistellen oder nachbessern muss. Im Beispielbild sieht man bereits die Korrekturen welche ich Blaubereich des Himmels vorgenommen habe. Das coole ist, dass ich einfach darüber malen kann, die Wolken werden automatisch erkannt und nicht oder nur wenig tangiert. Zwei weitere Werkzeuge stehen mir zur Verfügung. Die Feder um die Kantenübergänge feiner zu gestalten und natürlich den Radiergummi.

Zudem habe ich Überlagerungsmöglichkeiten. Damit kann ich einfach kontrollieren ob ich was vergessen habe. Im Bild sieht man den korrigierten Bereich in einer Rottönung.

Es gäbe noch so vieles alle Möglichkeiten von Aperture zu erzählen, jedoch möchte ich euren Endeckungsdrang nicht bremsen, indem ich alles vorweg nehme. Für Profis werden viele Funktionen vertraut sein, jedoch sie sicher zum staunen bringen wie einfach die Handhabung ist. Für die weniger versierten unter uns stehen gut gemachte Video-Tutorials auf der Apple Homepage zur Verfügung. Hier der Link: 
http://www.apple.com/chde/aperture/how-to/
Dieses mächtige Programm bietet viel und ist umfangreich. Sämtliche Funktionen sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Das Softwaredesign ist konsequent umgesetzt und erlaubt dadurch auch ein zeitsparendes Arbeiten. Es macht Spass mit Aperture zu arbeiten und verleitet natürlich auch zu experimentieren.

Aperture 3 – Eine Evolution in der Fotobearbeitung Teil2
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About the author

Seit bald 30 Jahren mit dem Mac unterwegs und bald 20 Jahre als Fachjournalist tätig. Hobbys sind neben Skifahren und afrikanischem Tanz, Fotografieren (www.die-andere-schweiz.ch) und Computerspiele (www.game-fokus.ch). Musik, Comics, gutes essen, spannende Gespräche mit Menschen. Meistens gehe ich neugierig und offen durch die Welt.
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