Test – BookBook

Jun 20, 2012 Kommentare deaktiviert für Test – BookBook by

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Öffnet man das BookBook Case offenbart sich einem eine recht spartanische Halterung für das iPad die aus zwei Lederlaschen und einem Gummiband besteht. Zudem findet man ein Lederband das um einen Lederknopf gewickelt worden ist.

Die Halterung erweckt auf den ersten  Blick den Eindruck als würde das iPad hier nicht sicher genug platziert werden. Diese Befürchtung ist aber völlig unbegründet. Das iPad findet im BookBook Case einen absolut sicheren Halt und fällt auch beim Drehen und wenden nicht aus dem BookBook Case heraus.

Das Geheimnis um das Lederband und den Lederknopf wird gelüftet indem man sich den kleinen Film auf der Twelve South zum BookBook Case Website anschaut (http://twelvesouth.com/products/bookbook_ipad/gallery/#Videos). Wenn man den Lederriemen unter dem iPad durchzieht und das Case aufstellt so das es ein umgekehrtes „V“ bildet, kann man den Lederriemen wieder um den Lederknopf wickeln und bekommt so einen Ständer für das iPad. Man muss zugeben, die Lösung ist recht bescheiden und auch nicht wirklich bequem, da man das iPad aus dem Case entfernen muss um das Lederband unter dem iPad durchziehen zu können, aber es funktioniert und passt perfekt zu der restlichen Erscheinung des BookBook Cases.

Die Innenseite des BookBook Cases ist gut gepolstert und aus einem samtartigen braunen Material gefertigt. Die Polsterung schützt das iPad recht gut vor ungewollten Stössen oder Schlägen und die braune Farbe passt gut zu der Gesamt-Erscheinung des BookBook Case. Zudem  lenkt die Farbe nicht von den Inhalten des iPads ab.

Im täglichen Einsatz vermittelt einem das BookBook Case manchmal auf überraschende Art und Weise die Mimikry eines alten Buches.

Ich habe mich selber mehrmals ertappt, dass ich versucht habe in der Amazon Kindle Applikation eine richtige Seite umblättern zu wollen.

Man gewöhnt sich zwar nach einiger Zeit daran das dass unmittelbare Umfeld nicht bemerkt das es sich bei meinem iPad nicht um ein altes Buch, sondern um ein Hightech Gerät in einer originellen Hülle handelt, aber das ich selber unbewusst auf diese Illusion hereinfalle ist schon erstaunlich.

Was ich am BookBook Case im täglichen Einsatz sehr  schätze ist, das ich zu dieser iPad Hülle nicht unbedingt Sorge tragen muss. Währendem andere iPad Cases schon beim kleinsten Kratzer den Eindruck von „verbraucht“ vermitteln wird das BookBook Case bei jedem Kratzer noch authentischer und persönlicher. Dies soll jetzt nicht als Aufforderung gelten sein nigelnagelneues BookBook Case absichtlich mit Kratzern oder anderen Gebrauchspuren zu versehen, aber es hilft einem zu einem entspannteren Umgang mit dem neuen Case.

Das Handling ist im echten Einsatz wesentlich einfacher als es einem der Film auf der Twelve South Website vermittelt. Ich nehme mein iPad jeden Tag mehrmals aus dem BookBook Case heraus weil ich es zum Aufladen oder Musik hören in meine Docking Station einsetzte. Meiner Erfahrung nach ist es aber einfacher das iPad unter dem Gummiband in die Lederlaschen reinzuschieben, statt wie im Film zuerst in die Lederlaschen zu schieben und dann das Gummiband darüber zu ziehen. Das schont dann auch das Gummiband von dem ich irgendwie den Eindruck habe, als wäre es das Erste das am BookBook Case kaputt gehen könnte.

Die zwei Schieber, Schlitten im Reisverschluss des BookBook Cases lassen einem das iPad via Kabel auch in fast geschlossenen Zustand aufladen, von dem her müsste man das iPad eigentlich gar nie mehr aus dem BookBook Case entfernen.

Die einzige negative Kritik die ich an dem BookBook Case auszusetzen habe, dreht sich um eine Aussage des Herstellers. Twelve South schreibt nämlich das man mit dem BookBook Case sein iPad als Buch „tarnen“ kann und so potentielle Diebe davon abhält sein geliebtes iPad zu entwenden. Ich bin eher der Meinung das sich ein potentieller Dieb auch von einem antiken Buch verführen lassen könnte und widerspreche somit der Aussage um erhöhte Diebstahl-Sicherheit des iPads.

Ansonsten bin ich von der spartanischen Ausstattung und des unvergleichlichen Looks des BookBook Cases vollends begeistert. Auch wenn man via der Twelve South Website den Einruck gewinnen könnte das dass Handling des BookBook  Cases nicht so einfach und unkompliziert ist, hat sich das Case bei meinem täglichen Einsatz bewährt. Das iPad lässt sich mit meinem kleinen „Trick“ einfach einsetzten und entfernen und die Lösung mit dem Lederband und dem Lederknopf erfüllt seinen Zweck, wenn auch ein wenig umständlich. Aber genau diese einfache Lösung für den Einsatz als iPad Ständer trägt wesentlich zum Charme des BookBook Cases bei. Alles andere hätte das Gesamterscheinungsbild negativ beeinflusst.

Nur schon die Lieferung des BookBook Case für das iPad widerspiegelt perfekt um was es bei diesem Case geht;

Mein Freund der das Case für mich bestellt hat, meinte nach Erhalt der Lieferung ; “ Nein das Teil bringe ich dir nicht vorbei das behalte ich gleich für mich selber“.

Das BookBook Case für das iPad ist ein absolutes „Must have“ Accessoire für die/den iPad Benutzer mit Stil.

Wer es einmal hat, gibt es nicht mehr her, und verspürt auch nicht mehr den Wunsch nach einem anderen „besseren“ iPad Case.

 

Das BookBook Case ist in der Schweiz via der ComputerWorks Website zu einem Preis von CHF. 99.00 erhältlich und passt zum iPad 1, 2 und 3.

Zu der braunen Version ist auch eine Version in braun und rot erhältlich.

Test – BookBook
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About the author

Seit bald 30 Jahren mit dem Mac unterwegs und bald 20 Jahre als Fachjournalist tätig. Hobbys sind neben Skifahren und afrikanischem Tanz, Fotografieren (www.die-andere-schweiz.ch) und Computerspiele (www.game-fokus.ch). Musik, Comics, gutes essen, spannende Gespräche mit Menschen. Meistens gehe ich neugierig und offen durch die Welt.
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